Tapfere Frauen und Männer haben ihren Dienst in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr geleistet.
Sie erschufen die Tradition, die aufrecht zu erhalten wir uns verpflichtet haben.
Ein Teil von uns ist in diesen Einsätzen gestorben, wie auch unsere Kameraden dort gestorben sind.
Aber der andere Teil von uns hat überlebt, weil es unsere Kameraden gab.
Ihnen verdanken wir unser Leben, und das wollen wir nicht vergessen.
Egal wie sehr es schmerzt, wie dunkel es auch wird, oder wie tief du fällst, DU LEBST“ (BDV).

Es ist ein großes Ungleichgewicht entstanden. Wie sollen EinsatzSoldaten noch davon überzeugt werden im Erstfall mit Ihrem eigenen Leben einzustehen, wenn es bis heute kein Bekenntnis zu unseren EinsatzVeteranen der Bundeswehr aus Politik und sogar der eigenen Armee gibt? Fast alle EinsatzVeteranen haben zu 100 Prozent ihren militärischen Auftrag von der ersten bis zur letzten Minute erfüllt. Wir leben mit unseren besonderen Erfahrungen und allen persönlichen Konsequenzen als Bürger weiter und sind trotzdem stolz unserem Land nicht nur im Anti-Terror Einsatz gedient zu haben.“(Zitat Christian Bernhardt, Vorsitzender Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V.)

Gerade hier im Einsatzführungskommando ist es uns bewusst, welche Belastungen unsere Soldatinen und Soldaten, aber auch deren Familien durch die Einsätze ausgesetzt sind und welche Opfer sie erbringen. Um so wichtiger ist es, das ehrende Gedenken an die Kameradinnen und Kameraden aufrecht zu erhalten“
(Zitat Oberst i.G. Wenig, Aktionstag des BDV „EinsatzVeteranen der Bundeswehr“ im Wald der Erinnerung, Brief an BDV).

Es ist die merkwürdige Situation entstanden, dass der Soldat den schwarzen Peter für eine mangelnde Begründungsfähigkeit der Politik erhalten hat. Es werden Mandate erteilt, aber die werden nicht ausführlich begründet. Es gibt keine Auswertung der Auslandseinsätze, noch nicht mal des jahrelangen Afghanistan-Einsatzes, also ein schonungsloses, realistisches Bild von der Lage und den Zielen“ (Kontraste, bezahlte Mörder?, ARD Mediathek).
Zitat Klaus Naumann, Militärhistoriker.