"Mit Autos versteht ihr es, oder?"

von Veteranenverband Bund Deutscher Veteranen

Wehrdienstbeschädigungsverfahren und der Kampf mit der Bürokratie

Afghanistanveteran Daniel Lücking kämpft bereits seit Jahren um die Anerkennung seiner Wehrdienstbeschädigung.
Das Verfahren ist ohnehin langwierig genug. Auch der Wehrbeauftragte des deutschen Bundestages rügte die Verfahrensdauern in seinem Jahresbericht.
Wie sehr die Veteraninnen und Veteranen aber persönlich unter den Belastungen der Bearbeitung leiden, zeigt Daniel Lückings Beispiel sehr anschaulich.
In seinem Blog beschreibt er den oftmals frustrierenden Weg auf dem Weg zur Anerkennung, der unabhängig vom Grund der anzuerkennenden Wehrdienstbeschädigung psychisch äußerst schmerzhaft sein kann.

Im Falle Daniel Lückings geht es nicht einmal um die Anerkennung der WDB oder nicht. Es ist nicht einmal bekannt, wo sich die entsprechende Akte befindet. Eine unserer Fallmanagerinnen unterstützt ihn derzeit und versucht, den Fall zu klären. Doch auch sie ist auf die Unterstützung der bearbeitenden Stellen angewiesen. Lücking beschreibt den Sachstand mit einem anschaulichen Beispiel:

(Den Text auf Daniel Lückings Blog finden Sie hier - ptbsblog.daniel-luecking.de

Zur Erinnerung: Selbst mit anerkannter Wehrdienstbeschädigung kommt es alle zwei Jahre zu einer erneuten Begutachtung. Der BDV empfindet diese Regelung als äußerst unangemessen und sowohl medizinisch als auch ehtisch fragwürdig.

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